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Fremd im neuen Job? Weshalb Vertrautheit Zeit braucht und uns erfolgreich macht.


Musiker mit Pferdemaske

Es winkt der neue Job, die Herausforderung, idealerweise die, von der du schon lange geträumt hast. Vielleicht gibt es mehr Geld, andere Schwerpunkte, spannende Führungsaufgaben, bessere Arbeitsbedingungen - irgendwas wird an der neuen Situation (hoffentlich) auf jeden Fall besser sein, als an der Alten: vergangene Konflikte können zurück gelassen werden, wie auch Unzufriedenheit und Frust über das eine oder andere Thema.


Hurra! Ein weißes Blatt Papier liegt nun vor dir - bereit neu beschrieben zu werden:

du bist voll mit Dopamin, Adrenalin, frischen Ideen, Gestaltungsphantasien und dem Wunsch endlich voll durchzustarten...


Doch Moment mal! 


Vielleicht kennst du noch gar niemanden: 


  • nicht deine/n Vorgesetzte/n, nicht das Team, nicht all die Menschen, die wichtig für dein Wirksamwerden sind, nicht die externen Dienstleister/Lieferanten, nicht deine Kund/innen.

  • Du weißt nicht, wer die Meinungsmacher, die Zugewandten und Wohlwollenden, die Supporter, die Challenger, die Blockierer und ewig Zaudernden und Nörgelnden sind. 

  • Wer wird Lust haben, sich mit uns auf die Reise zu begeben, Ziele zu setzen und diese zu erreichen?

  • Wem wirst du "irgendwie suspekt" bleiben und wer wird gefühlt immer auf der Flucht vor dir sein?


Vertrauensvolle und aufrichtige Beziehungen entstehen leider nicht über Nacht. Es ist jedes Mal ein Prozess an vielen verschiedenen Schnittstellen und wichtig dafür, dass wir unsere Selbstwirksamkeit entfalten können. Denn solange wir mit und für Menschen arbeiten, reicht es nicht inhaltliche Visionen zu haben, ein Fach-Profi zu sein und auch nicht ein charismatischer Überflieger. 


Was es für die gute Beziehung braucht


  • Für eine gute Beziehung braucht es das Gefühl verstanden und gemeint zu sein, braucht es den empathischen Kontakt. 

  • Es braucht das Gefühl, dass auch ein Konflikt ausgehalten werden kann und die Zuversicht einer gemeinsamen Lösungsfindung.

  • Es braucht den Rahmen sich gegenseitig emotional offenbaren zu können und das zu tragen.

  • Es braucht so Vieles und vor allem braucht es Zeit.

Ich wünsche jedem, der gerade in diesem Neustartmodus ist, den Mut und die Beharrlichkeit, sich diese Zeit zu nehmen, sie auszukosten und mit Bewusstheit die gesäten sozialen Pflänzchen zu hegen, pflegen und beim Wachsen zu Bestaunen.


Denn am Ende des Tages braucht es all diese Beziehungen, um die neue Aufgabe zu verstehen und zu meistern, Erfüllung, Ganzheit und Gemeinschaft zu empfinden und erfolgreich zu sein.


In diesem Sinne: herzlichen Glückwunsch zum neuen Job!


Vielleicht wird die Neugierde und der Zauber des Neustartes von Ängsten, Unbehagen oder Überforderung überlagert. Dann könnte ein Coaching oder eine Therapie helfen.



Möchten Sie mehr über den Unterschied zwischen Coaching und Therapie erfahren?


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